Hartgestein

Der Naturstein als Hartgestein.
Während der Geologe die Gesteine nach ihrer Entstehung, ihrem Alter und der Zusammensetzung einteilt, beurteilt der am Stein schaffende Mensch die von ihm bearbeiteten Natursteine in erster Linie nach der Härte. Sie ist entscheidend für die Verwendungsmöglichkeiten einer Steinart. Er unterscheidet hierbei in die Gruppen Weichgestein und Hartgestein.

Hartgesteine zeichnen sich durch große Widerstandskraft gegen schädliche Einflüsse auf. Sie sind widerstandsfähiger gegen Belastung, Beschädigungen und auch gegen die Ein­flüsse der Witterung als Weichgesteine. Am Bau werden sie deshalb überall dort verwendet, wo besonders hohe Ansprüche an Haltbarkeit und Druckfestigkeit gefordert werden.

Die vulkanischen Hartgesteine sind aus den schmelzflüssigen Massen (Magma) des Steinmantels entstanden. Sie wurden zu den verschiedensten Zeiten der Erdgeschichte durch gewaltige vulkanische Kräfte hochgehoben. Wir unterscheiden bei ihnen Tiefengesteine und Ergussgesteine.

Bei den Tiefengesteinen (Plutonite) gelangte die Magmaschmelze nicht immer an die Erdoberfläche und konnte deshalb langsam unter Luftabschluss und unter hoher Druckeinwirkung abkühlen. Dabei hatten ihre chemischen Bestandteile Zeit, sich beim Erstarren zu größeren Kristallkörpern zusammenzuschließen. So entstanden die Tiefengesteine. Bei den Ergussgesteinen (Vulkanite) tritt die Magmaschmelze jedoch als Lava an die Erdoberfläche, kommt somit in Kontakt mit Luft oder Wasser und erkaltet schneller. Es konnten sich in ihnen dann keine oder nur wenige und kleine Kristalle bilden, die sich von der übrigen Gesteinsmasse abheben. So entstanden aus denselben Massen wie die Tiefengesteine durch die schnellere Abkühlung auch andere Gesteinsarten, die nach dem Alter der Entstehung als alte oder junge Ergussgesteine bezeichnet werden.

Das Hartgestein wurde traditionell von Hand überwiegend mit schweren Stahlhämmer, Fäustel, und besonders gehärteten Meißeln bearbeitet. Zur feineren Bearbeitung bedient man sich des Stockhammers, der durch Zertrümmerung der obersten Steinschicht ein verhältnismäßig schnelles Einebnen der Fläche ermöglicht. Die Hauptvertreter der Hartgesteine sind Granit, Syenit und Porphyr.

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